Annehmen, ändern oder verlassen

 

Manche Situation im Zusammenleben mit deinem Hund lassen dich schier verzweifeln. Du stehst verzweifelt und hilflos da und fragst dich, was kann oder solltest du tun?

Du willst nicht mehr als Opfer Dinge, Aktionen oder Begegnungen über dich ergehen lassen. Was aber kannst du tun?

Es gibt nur drei Möglichkeiten: Eine Situation annehmen, ändern oder sie verlassen.

Was ist die jeweils klügere Entscheidung?

Gibt´s da eine Einheitslösung? Nein – die gibt’s nicht.

Die Lösung ist abhängig von dir, von deinem Hund und von deinem Gegenüber oder der Situation.

Manchmal ist die beste Lösung das Verlassen einer Situation. Denn Einiges können wir nun mal nicht ändern und einiges wollen wir auch gar nicht ändern. ?

Grundsätzlich aber, so meine ich, kannst du gerade, wenn es die Situation es zulässt vom Annehmen oder Ändern einer Situation, viel lernen.

Wir können Menschen, Hunde oder Situationen, die uns an unsere Grenzen bringen durchaus als Chancen wahrnehmen um daraus lernen.

Nicht hassen, nicht davonlaufen, nicht schimpfen, sondern als Herausforderung annehmen und / oder ändern.

Eigentlich halten wir Unannehmlichkeiten für schlecht. Das ist unbequem, das wollen wir nicht. Das haben wir nicht veranlasst. Zu viel, zu weit, keine Möglichkeit, es funktioniert nicht, lauter Ängste und Befürchtungen steigen in dir hoch. Es ist als wenn du keine Möglichkeiten hättest.

Ist es tatsächlich so?

Hinzu kommen Gefühle wie Enttäuschung, Irritationen und Zorn, sie machen dir gleichzeitig Angst.  Manchmal ist es einfach auch Zuviel des schlechten. Aber darauf nimmt unser Leben, unser Umfeld nun mal keine Rücksicht.

Was du manchmal siehst und erlebst ist erschreckend. Manche Situationen lassen dir keine andere Wahl, entweder annehmen, ändern oder verlassen.

Und manchmal ist eine schnelle Entscheidung nötig. Triff die Entscheidung aus deinen bisherigen Erfahrungen, aus deinen bisherigen Situationen, die du schon gemeistert hast. Lass dich nicht von deinen Erwartungen und Befürchtungen lenken, nimm das Ruder wieder selbst in die Hand.

Es wird nicht sofort und beim ersten Mal gelingen, aber von Mal zu Mal wirst du in den angstvollen Situationen souveräner und sicherer.

Aufwachen, annehmen und / oder ändere die Situation, werde zum Macher, statt Opfer zu bleiben. Das wird dir nämlich keiner abnehmen. Werde wieder „Herr der Lage“!

Frage dich, was kann ich hier lernen?

Denn ums Lernen geht´s hier, nicht um das Probleme erkennen. Es geht um Lösungsfindungen.

Es gibt immer etwas zu lernen, dein Leben ist ein lebenslanges Lernen.

Lebe deine Erfahrung, die gerade jetzt geschieht.

 

 


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